Puma lässt DC-Kunden durch die Rechtsanwälte Göhmann wegen „Puma Formstrip“ abmahnen

PUMA (genauer die Puma SE) lässt derzeit wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen am „Puma Formstrip“ (gebogener Lederstreifen, der im Fersenbereich auf die Puma-Sportschuhe genäht ist), abmahnen. Die Abmahnungen richten sich vorwiegend gegen Händler, die Schuhe der Marke DC im Angebot haben.

Hintergrund der Abmahnungen ist u.a. eine Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts vom 05.09.2013, bei dem „DC“ der Vertrieb eines Schuhs der Kollektion „DC NET“ wegen Verletzung der Markenrechte von Puma verboten wurde. Diese Entscheidung bezog sich jedoch nur auf das dort gegenständliche Schuhmodell und ist nicht auf andere DC-Schuhen übertragbar. Die Entscheidung ist also nicht auf andere DC-Schuhe übertragbar. Dennoch erhielten die ersten Händler (insbesondere Onlineshopbetreiber), die auch „DC“-Produkte im Angebot haben, ein Abmahnschreiben von Puma.

Für Betroffene gilt es schnell zu handeln, um den Erlass einer einstweiligen Verfügung und somit hohe Verfahrenskosten zu vermeiden. Da die meisten Schuhe einen hohen Umsatz erwirtschaften ist das richtige Vorgehen besonders wichtig, um nicht auch noch schmerzhafte Umsatzeinbußen durch ein vorläufiges Verbot zu riskieren. Keinesfalls sollte die vorgelegte Unterlassungserklärung ungeprüft unterzeichnet werden. Auch eine Kontaktaufnahme mit Puma ist nicht zu empfehlen, da „unbedachte“ Äußerungen in einem Rechtsstreit gegen Sie verwendet werden können.

Bei Fragen, helfen wir gern.

Kontakt:
RA Dr. Steffen Bunnenberg
RA Marco Koehler LL.M.
030 983 216 490
info@bunber.de